Motivationsquelle

So nutzt Du die vorlesungsfreie Zeit

Mehrere Wochen vorlesungsfreie Zeit – heißt das nur „Ferien machen?“ Nein, eher nicht. Aber zu Eurer Beruhigung: Es bedeutet auch nicht pausenlos durchzuarbeiten. Freizeit und Entspannung, also richtig Energie tanken – das muss sein!

Wer das Gehirn in den Semesterferien wenig beansprucht. wird die negativen Auswirkungen bezogen auf den Studienerfolg leider zu spüren bekommen. Deshalb gilt auch in der vorlesungsfreien Zeit: „Studieren nach Maß“. Nutzt die Semesterferien z.B. für die Nachbereitung und die Vorbereitung des Stoffes.

Wenn Ihr in der vorlesungsfreien Zeit arbeitet bzw. arbeiten wollt, dann ist es natürlich optimal, wenn Ihr eine Arbeit ausführt, bei der Ihr Eure Kenntnisse aus dem Studium anwenden oder etwas für das Studium lernen könnt. Informiert Euch bei potenziellen zukünftigen Arbeitgebern. Vielleicht könnt Ihr auch ein paar Tage hospitieren. Das würde mit Sicherheit die Bedeutung einzelner Studieninhalte klarer machen.

 

Eine Sprachreise ist auch eine gute Alternative für die vorlesungsfreie Zeit. Reisen und gleichzeitig Sprachkenntnisse auffrischen oder verbessern – besser kann man die Zeit gar nicht nutzen.

Motiviert durch die (Weihnachts- / Oster) Feiertage

Auch aus Steinen, die einem in den Weg gelegt werden, kann man etwas Schönes bauen. (Johann Wolfgang von Goethe)

Jeder kennt sicherlich diese Situation. Die Feiertage rücken näher, alle werden gegen Ende des Jahres unruhig und unproduktiv. Man hat nur noch den süßlichen Duft von Plätzchen und Tee oder Glühwein von den Weihnachtsmärkten in der Nase und ehe man sich versieht ist es draußen wieder dunkel.

In dieser Zeit ist es für die meisten von uns besonders schwierig sich zu konzentrieren und am Ball zu bleiben. Das hat mehrere Gründe. Gegen Ende des Jahres schauen wir oft auf das Jahr zurück und sehen wie viel wir gemacht haben. Das kann einen psychisch müde werden lassen – schließlich hat man bereits eine ganze Menge geschafft!

Leider teilen diese Ansicht die meisten Klausur- und Studienpläne nicht. Oftmals steht bereits im Januar, Februar oder März schon die nächste Reihe von Klausuren an. Aber auch andere Projekte oder auch Reisen auf die man sich gründlich vorbereiten möchte, werden vor dem Jahresende keinen Halt machen.

Die fünf hauptsächlichen Gründe für unsere Motivationslosigkeit sind die folgenden:

Die Weihnachtszeit zeichnet sich als Familien- und Geschenkezeit aus. Das bringt eine Menge Freude aber auch eine Menge Stress mit sich. Wir sind oft wegen der Vielzahl an Emotionen sogar vor dem Beginn der Weihnachtstage überfordert. Unsere Produktivität sinkt. Mit dem Aufschieben der Besorgung der Geschenke verschlimmert sich unsere Situation nur noch. Der unausweichliche Termin rückt immer näher und unser Hirn wiederum verbraucht dafür Kapazitäten, die wir doch so bitter nötig für unsere Vorbereitung unserer Projekte brauchen.

Was ist die Lösung? Machen wir uns bereits frühzeitig Gedanken. Ist uns ein Einfall gekommen, schreiben wir ihn sofort nieder. Haben wir einen Großteil unserer Ideen gesammelt, geht man sofort los und macht die Besorgungen. Zu Hause angekommen macht man sich bestenfalls sofort ans Einpacken der Geschenke. Du wirst erstaunt sein, was für ein geniales Gefühl einen überkommt bereits mehrere Wochen vor Weihnachten mit allem fertig zu sein. Dann stellt sich auch ein Gefühl der Entspannung ein und wir können uns wieder auf unsere Projekte konzentrieren.

Interessant ist auch natürlich auch die Möglichkeit das Einkaufen und das Besorgen der Geschenke outzusourcen. Sind die Läden insbesondere wenige Tage vor der Bescherung überfüllt, kann es sich lohnen, die Besorgungen auch im Internet zu erledigen. Seiten wie Amazon sind grundsätzlich in der Lage auch wenige Tage vor der Bescherung pünktlich und bereits hübsch verpackt zu liefern. Ist man stressgeplagt und hat bereits eine Idee, könnte das für Dich eine interessante Alternative sein!

Die kalte und dunkle Jahreszeit führt auch oft dazu, dass wir uns weniger bewegen. Das ist verständlich – ist es drinnen meist warm und gemütlich. Im Gegensatz dazu erwartet einen draußen die Kälte und oftmals Regen. Die meisten Jogger*innen und Radfahrer*innen unter uns sind vernünftig und gehen diesen das Gehirn unterstützenden Sportarten nicht mehr nach. Das hinterlässt jedoch Spuren! Unser Kreislauf kommt ohne die erforderliche Bewegung nicht so recht in Schwung. Und eine schlechte Durchblutung führt wiederum zu einem mit Sauerstoff und Nährstoffen unterversorgten Gehirn. Das Resultat: wir sind langsamer und arbeiten ineffektiver als zuvor.

Was kannst Du dagegen tun? Es gibt vielerlei Sportarten, die sich sehr gut für den Winter eignen. Besonders gut fürs Lernen sind Ausdauersportarten, da sie durch die Gleichmäßigkeit der Anstrengung das Gehirn über eine längere Zeit sehr gut mit nährstoffreichem Blut versorgen. In der Winterzeit eignet sich daher hervorragend Schlittschuh fahren, Schwimmen, Tanzen und Bouldern. Diese haben den Vorteil, dass man nicht gleich einem Verein beitreten muss, um diese auszuüben.

Geben wir es ganz ehrlich zu. Jeder hat seinen Lieblings-Weihnachtssnack. Sei es Lebkuchen, die Christstollen, der regelmäßige Besuch am Glühweinstand oder die schwer sitzende Bratwurst mit Champignonpfanne. Das alles schmeckt und sollte auch genossen werden! Wenn Du aber effektiv durch den Tag gehen möchtest trotz der weihnachtlichen Zeit, dann achte darauf diese Nahrung zum „Vergnügen“ erst nach dem Erledigen der Aufgaben zu erledigen. Denn diese sitzt stark auf dem Magen und verbraucht die Energie, die wir brauchen um produktiv zu sein für das Verdauen des Mageninhalts.

Deine Aufgaben sind wichtig und sie müssen gemacht werden? Falsch! Deine Aufgaben sind zwar wichtig, Du willst sie aber erledigen! Das ist ein kleiner, aber feiner Unterschied. Wenn wir Menschen uns einreden, dass wir bestimmte Dinge nicht mögen oder etwas machen müssen, dann sind wir gleich weniger motiviert. Warum ist das so? Psychologen unterscheiden bei der Motivation, die wir empfinden zwischen zwei verschiedenen Anreizen. Einerseits gibt es positive und negative Anreize. Die positiven Anreize bestehen darin, dass Du Dir ein Ziel setzt und dieses verfolgen möchtest. Dadurch, dass Du die Freiheit selbst nutzt Dein eigenes Ziel zu wählen und es zu verfolgen entsteht ein positives Gefühl bei der Verfolgung dieses Zieles. Die negativen Anreize bestehen darin eine bestimmte negativ in Aussicht gestellte Folge, die bei Nicht-Handeln eintreten kann, zu vermeiden. Daher ist es immens wichtig diese zwei Anreizmöglichkeiten zu unterscheiden. Doch wie kannst Du Dich selbst beeinflussen und somit diese Erkenntnisse zu Deinem eigenem Gunsten verwenden? Es gibt vielerlei Faktoren – allen voraus kannst Du Deine Einstellung selbst beeinflussen, indem Du bei der alltäglichen Sprache darauf achtest bestimmte Wörter und Redewendungen zu vermeiden.
  • Sätze wie: „Ich muss noch“ oder „Wenn ich das nicht mache, dann“
  • Anstattdessen Sätze wie: „ich freue mich noch X und Y zu tun“ oder „mit dem Lernen nehme ich eine Chance wahr das Thema für die Klausur wirklich zu verstehen“.
Auch wenn es komisch vorkommt, probiere es gleich mal aus! Du wirst sehen, dass Deine negative Voreinstellung zum Lernen oder zum Erledigen eigentlich lästiger Aufgaben abnimmt und letztlich vielleicht ganz verschwindet. Und denke immer daran, wenn Du gerade lernst und alle anderen „Spaß“ haben: sie verpassen die Chance mit Deinem Fortschritt mitzuhalten!    

Den Mangel an Vitamin D, welches wir hauptsächlich durch die Sonnenstrahlen erhalten, können wir mit einer entsprechenden Ernährung zumindest ein wenig ausgleichen. Dazu eignen sich insbesondere fettartige Fischarten wie Hering und Lachs oder auch Lebertran-Kapseln. Für die Vegetarier bieten sich auch Eier an, die Veganer müssen mit Champignons auskommen. Allerdings lässt sich Vitamin D, dass auch für unser Wohlbefinden und unsere Motivation verantwortlich ist, nicht vollständig durch die Nahrung ersetzen. Daher sollten wir versuchen möglichst viel von der wenigen Sonne, die sich tagsüber zeigt zu erhaschen.

Untersuchungen haben ergeben, dass neben dem Mangel an Vitamin D besonders das Tageslicht auf die Motivation und Konzentrationsfähigkeit von arbeitenden Menschen wirkt. Daher ist es besonders wichtig, dass Dein Schreibtisch ausreichend beleuchtet wird. Dabei spielt die Lichtwärme und die Helligkeit eine bedeutende Rolle. Als Farben eignen sich besonders Warmweiß, Neutralweiß und Tageslichtweiß mit einem hohen Blauanteil. Diese Art von Licht vermindert auch die Anstrengung der Augen und Kopfschmerzen, besonders dann, wenn Du besonders lange arbeitest. Letztlich handelt es sich um einen Ausgleich des „Tageslichtmangels“. Wenn Du es Dir zeitweise oder fortwährend nicht leisten kannst an die frische Luft zu gehen und Dich dem Sonnenlicht auszusetzen empfiehlt sich eine Tageslicht-Lampe. Klick auf das Bild um Dir diese oder weitere Modelle anzuschauen!