England

Allgemeine Fakten

Hauptstadt: London
Staatsform: Parlamentarische Monarchie
Regierungssystem: Parlamentarische Demokratie
Staatsoberhaupt: Königin Elisabeth II.
Regierungschef: Premierministerin des Vereinigten Königreichs Theresa May
Währung: Pfund Sterling
Fläche: 130.395 km²
Einwohnerzahl: 54.316.600

Hauptstadt – London

London ist die Stadt zwischen Moderne und britischer Tradition, welches die Hauptstadt von England und dem vereinigten Königreich ist. Sie gilt als die größte, teuerste und aufregendste Stadt Westeuropas. Knapp acht Millionen Menschen leben in London, wovon annähernd die Hälfte unter 35 Jahre alt ist. 1965 wurde das „Greater London“ gegründet, seitdem ist London in „Inner- und Outer-London“ gegliedert, welches das gesamte Verwaltungsgebiet der Stadt umfasst.

London ist eine Weltstadt, es gehört zu den bedeutendsten Handels- und Finanzzentren der Welt. Aber auch Kultur spielt in London eine große Rolle, was die zahlreichen Theater, Museen und Universitäten bezeugen. London bietet außerdem eine Vielzahl an Bars, Parks und Kunstgalerien.

Sehenswürdigkeiten in London

Londons Sehenswürdigkeit Nummer Eins ist wahrscheinlich der Buckingham Palace, die Residenz der Queen. Überhaupt hat Englands königliche Familie zu vielen Touristenattraktionen beigetragen, denn auch der Kensington Palace, die Royal Albert Hall, der Hyde Park, sowie der Tower of London dürfen auf keiner London-Tour fehlen.

Auch religiöse Bauwerke gehören zu Londons Highlights, wie Westminster Abbey, Saint Paul’s Cathedral und St. Margaret’s Church, die sogar zum UNESCO Weltkulturerbe gehört.

Sehenswert ist auch der Trafalger Square, der größte Platz Londons und seit dem Mittelalter ein Treffpunkt in Londons Zentrum. Zum Bummeln lädt die Oxford Street ein und wer etwas mehr Geld in seiner Geldbörse besitzt, für den lohnt sich auf jeden Fall der Besuch im berühmten Kaufhaus Harrods. Touristenmagnet ist außerdem die Downing Street mit ihrer berühmten Hausnummer 10: Das Zuhause der englischen Premierministerin.

Die Tower Bridge
London Eye

Bildungspolitik

Das Bildungswesen ist dezentralisiert und in England, Wales, Nordirland und Schottland unterschiedlich organisiert. Die folgenden Informationen geben nur einen generellen Überblick und orientieren sich am englischen Bildungssystem.

Im Vereinigten Königreich besteht zwischen dem 5. und 16. Lebensjahr Schulpflicht (Vorschule ab 3., Primarschule 5. – 11. und Sekundarschule 12. – 16. bzw. 18. Lebensjahr). Mit 16 Jahren wird das „General Certificate of Secondary Education“ (GCSE) abgelegt. Von dessen Ergebnissen hängt es ab, ob der Schüler weiter die Schule besuchen und A-level-Prüfungen absolvieren kann. Gute Noten in den A-level-Prüfungsfächern sind wiederum Voraussetzung, um sich in einen entsprechenden Studiengang an der Universität einzuschreiben. Auch das International Baccalaureate wird als Abschluss angeboten. Überblick über die Leistungsfähigkeit der einzelnen Schulen gibt ein jährliches Ranking („League-Tables“)

Neben den staatlichen Schulen gibt es gebührenpflichtige Privatschulen, die ca. 7 Prozent der Schüler besuchen. Als staatlich finanzierte Schultypen werden seit einigen Jahren in großem Umfang „Academies“ und „Free Schools“ gegründet, die über wesentlich mehr Autonomie bei der Ausgestaltung des nationalen Lehrplans und der Auswahl ihres Lehrpersonals verfügen. Ein Deutschland vergleichbares Berufsausbildungsangebot (duales System) gibt es nicht bzw. wird gerade von der britischen Regierung nach eigenem Prinzip aufgebaut („apprenticeship“). Betriebe bilden nach Eigenbedarf aus, eine Lehrlingsausbildung in handwerklichen Betrieben ist weitgehend unbekannt.

Die Top 24 von ca. 180 Hochschuleinrichtungen, darunter weltweit führende forschungsintensiven Spitzenuniversitäten wie Oxford, Cambridge, London School of Economics (LSE), Imperial College und University College London haben sich in der renommierten Russell-Group organisiert. An englischen Universitäten zahlen inländische und EU-Studierende für das Erststudium (Bachelor) Studiengebühren von bis zu £9.000 pro Jahr, die über ein staatliches Volldarlehen vorfinanziert werden können. In Schottland werden für schottische und EU-Studenten keine Gebühren für das Erststudium verlangt, für Wales und Nordirland bestehen Sonderregelungen. Die Kosten für einen Masterstudiengang sind nicht gesetzlich reglementiert und variieren stark nach Studienfach und Hochschule.

Fremdsprachenunterricht an staatlichen englischen Schulen ist im Alter von 11 bis 14 Jahren verpflichtend. Dies gilt auch für das Erlernen einer Fremdsprache im Primarschulbereich (Key Stage 2). Sekundarschüler (ab Year 7) müssen seit September 2015 im Rahmen des so genannten „English Baccalaureate“ eine Fremdsprache verpflichtend für ihre GCSE-Prüfungen ablegen. Innerhalb der letzten 10 Jahre hat sich die Zahl der Deutschlerner an englischen Schulen halbiert (2016: 50.271 GCSE-Prüfungen, 3.842 A-Level-Prüfungen).

Quelle: Auswärtiges Amt

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