USA

Allgemeine Fakten

Hauptstadt: Washington, D.C.
Staatsform: Föderale Republik
Regierungssystem: Präsidialsystem
Staatsoberhaupt: Donald Trump
Regierungschef: Donald Trump
Fläche: 9.826.675 km²
Einwohnerzahl: 322.262.226
Währung: US-Dollar
Gründung: 1787/1789

Hauptstadt – Washington, D.C.

Die Hauptstadt der USA ist der Distrikt of Columbia bzw. unter den Namen Washington, D.C. bekannt. Sie ist seit dem Jahr 1800 Hauptstadt und Regierungssitz der vereinigten Staaten von Amerika.

In der Stadt befinden sich die die drei verfassungsmäßigen Gewalten. Das Weiße Haus als Amts- und Wohnsitz des Präsidenten, das Kapitol, das den Kongress (bestehend aus Senat und Repräsentantenhaus) beherbergt und der Obersten Gerichtshof. Washington ist darüber hinaus Sitz des Internationalen Währungsfonds, der Weltbank und der Organisation Amerikanischer Staaten.

Sehenswürdigkeiten in Washington, D.C.

Washington hat eine Vielzahl an sehenswerten Gebäuden und Orten zu bieten. Neben dem berühmten Weißen Haus und dem Kapitol gibt es noch eine Vielfalt an interessanten Sehenswürdigkeiten wie das Lincoln Memorial, das Washington Monument, National Gallery of Art, George Town und viele mehr.

Kapitol in Washington, D.C.
Das weiße Haus

New York

New York

New York City ist eine Weltstadt an der Ostküste der Vereinigten Staaten. Sie liegt im Bundesstaat New York und ist mit mehr als acht Millionen Einwohnern die bevölkerungsreichste Stadt der Vereinigten Staaten. Wegen ihres Umrisses wird sie liebevoll „Big Apple“ genannt. New York ist ein Schmelztiegel der verschiedensten Nationalitäten, Rassen, Kulturen und Mentalitäten. Daher herrscht hier ein weltweit einzigartiges Klima der Freiheit und Toleranz. Die berühmten Stadtteile Chinatown, Harlem, Little Italy oder Brooklyn trugen ihren Beitrag dazu bei. New York bietet eine Vielzahl weltbekannter Sehenswürdigkeiten, wie z.B. das berühmte Empire State Building, der wunderschöne Central Park, oder das Rockefeller Center.

Los Angeles

Hollywood sign

Los Angeles oder kurz L.A. ist die zweitgrößte Stadt der USA und ist mit einer der vielfältigsten Städte der Welt. Im Einzugsbereich leben rund 10 Mio. Menschen, Tendenz steigend. Sie kommen aus 140 Nationen, sprechen 96 Sprachen. Deshalb wird dieser Stadt nachgesagt, dass sie ein Modell für die Zukunft sei.

ekannt ist die Stadt für ihre Filmfabrik Hollywood, die die ganze Welt mit ihren Kinofilmen begeistert. Hier begegnet man tatsächlich Filmstars auf der Straße. Die Kellner im Restaurant sind eigentlich Schauspieler, die Schuhverkäufer in der Mall in Wirklichkeit Drehbuchautoren. Wenn man sich durch diese Stadt bewegt, mit Sonne im Gesicht und die von Palmen gesäumten Boulevards im Visier, dann fühlt man sich oft wie im Film.

Kultur- und Bildungspolitik

Der deutsche Begriff der Kultur- und Bildungspolitik lässt sich nicht ohne weiteres auf die Politik der USA übertragen. Der deutsche ‚Kulturstaatsgedanke‘ ist der amerikanischen Gesellschaft fremd. Kulturförderung ist in erster Linie eine Aufgabe der Gesellschaft, nicht des Staates. Ohne großzügiges Mäzenatentum sind Kulturförderung und Bildung nicht denkbar. Der staatliche Anteil an den gesamten Kulturausgaben liegt unter 15 Prozent, die restlichen Gelder werden zu fast gleichen Teilen von privaten Spendern und Kulturbetrieben bereitgestellt.

Gleichwohl ist die Bildungspolitik ein wichtiges Thema für Präsident Obama, insbesondere als Instrument zur Stärkung der amerikanischen Mittelklasse. Im Vordergrund seiner Bemühungen stehen die Themen Bildungsgerechtigkeit, kostenfreier Zugang zur Vorschulbildung, Qualitätssteigerung in der Schulbildung und Kostensenkung an den Hochschulen. In seiner sechsten Rede zur Lage der Nation im Januar 2015 stellte Präsident Obama unter dem Namen ‚America’s College Promise‘ einen Plan vor, mit dem die Kosten für die ersten zwei Studienjahre an den berufsbildungsorientierten ‚Community Colleges‘ erlassen werden sollen, sofern die Studenten einen stetigen Fortschritt im Studium zeigen. Voraussetzung ist, dass die Community Colleges einen späteren Übergang zum vierjährigen Bachelorstudium an einem College ermöglichen.

Schulen

Als Schulrahmengesetz wurde Ende 2015 der „Every Student Succeeds Act“ verabschiedet, der den Einfluss der Bundesebene auf das Schulwesen weiter zurück drängt. Die Zuständigkeit hierfür liegt im Wesentlichen bei den Bundesstaaten und ihren etwa 15.000 Schuldistrikten. Die Schuldistrikte fördern die öffentlichen Schulen in erster Linie aus dem Grundsteueraufkommen. Diese Finanzierung ist die Ursache für große Unterschiede in den jeweils verfügbaren öffentlichen Mitteln und die bessere Ausgangssituation reicher Schuldistrikte im Bildungswettbewerb.

Das sehr unterschiedliche Leistungsniveau von Schülern an öffentlichen Schulen hat dazu geführt, dass alternative Schulformen wie z.B. Hausunterricht („home schooling“) und sogenannte ‚Charter Schools‘ (Schulen, die öffentliche Mittel erhalten, aber in der Gestaltung ihres Curriculums unabhängig sind) beliebt bleiben.

Sprachvermittlung ist nicht im Fokus der Bildungsbehörden; Deutsch steht in starkem Wettbewerb zu Spanisch, Französisch und zunehmend Chinesisch. Nur rund 30% der US-Schüler lernen Fremdsprachen, davon rund 4,5% Deutsch (ca. 400.000 Schülerinnen und Schüler). Insgesamt werden in den USA 117 Partnerschulen im Rahmen der „Partnerschulinitiative“ (PASCH) gefördert, darunter fünf deutsche Auslandsschulen. 2016 haben rund 1500 Schülerinnen und Schüler an den Prüfungen zum Deutschen Sprachdiplom der Kultusministerkonferenz (DSD) Stufe I resp. Stufe II teilgenommen; die meisten Diplome werden dabei an sog. Samstagsschulen abgelegt, die Deutschunterricht außerhalb der regulären Schulzeiten anbieten. Zusammen mit den Immersionsschulen (Deutsch als Arbeitssprache in einzelnen Unterrichtsfächern) und FIT-Schulen (Sprachniveau bis A2) sind diese erfolgreichen Modelle der PASCH-Förderung von Deutsch als Fremdsprache.

Hochschulen

Universitäten verfügen über eine weitgehende Autonomie. Die über 4.000 privaten und staatlichen Universitäten und Colleges bieten ein breitgefächertes Studienangebot. Die Zahl ausländischer Studierender in den USA erreichte 2014/15 mit etwa 975.000 einen neuen Höchststand; 2013/14 waren es noch etwa 886.000. Die Zahl deutscher Studierender in den USA blieb mit nahezu 10.200 nahezu unverändert. Deutschland belegte unter den Entsendeländern Platz 14. Die Zahl der US-Studenten in Deutschland stieg deutlich um 8,7% auf 10.377 (2013/14). Deutschland bleibt damit auf Rang 6 der beliebtesten Gastländer für US-Studenten.

Bei der Förderung des internationalen Austauschs kommt dem Fulbright-Programm in den USA eine große Bedeutung zu. Es wird in vielen der 160 Partnerländer durch eigenständige Kommissionen administriert – so auch durch die Deutsch-Amerikanische Fulbright-Kommission in Berlin, die seit ihrer Gründung im Jahre 1952 mehr als 45.000 Deutsche und Amerikaner mit Stipendien unterstützt hat.

m Hochschulbereich kann sich Deutsch als dritthäufigste Fremdsprache hinter Spanisch und Französisch behaupten. Aufgrund der starken Betonung mathematischer und naturwissenschaftlicher Fächer sind Sprachstudien in den USA jedoch nur von nachgeordneter Wichtigkeit.

Reiseführer

Hast Du nun Lust bekommen zu verreisen und Deine Sprachkenntnisse zu testen oder mehr über die Kultur und die Menschen zu erfahren?

Wir haben eine kleine Auswahl an Reiseführern zusammengestellt, die Dir sicherlich bei Deinem Aufenthalt weiterhelfen können.